Industrie 4.0

Definition

Industrie 4.0 bezeichnet die vierte industrielle Revolution und ist charakterisiert durch die echtzeitfähige, intelligente, horizontale und vertikale Vernetzung von Menschen, Maschinen, Objekten und IKT-Systemen.

Zielsetzung

  • Analyse der Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Qualitätsmanagement und die Organisation sowie Kompetenz

  • Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit und Individualisierung der Bauteile durch Echtzeitinformationen zu Fehlern, Durchführung schneller Korrekturmaßnahmen und kontinuierliche Prozessanpassungen 

Herausforderungen

  • Schnittstelle Lieferant und Hersteller – Einsatz von RFID-Technologie, bidirektionaler Echtzeitdatentransfer, neue organisatorische Konzepte/Prozesse zur hochvernetzten Produktion mit dezentraler Steuerung

  • In der Fabrik des Herstellers – Kommunikation von Fertigungsmaschinen untereinander, Datentransfer, -volumen und -auswertung, Nutzung neuer Technologien (z. B. Sensorik für Haptik, Smart Glasses)

  • Schnittstelle Hersteller und Kunde/Feld – Echtzeitinformationen der Fahrzeugdaten, Social-Media-Analysen von Kundenbeurteilungen und -feedback, Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse

  • Optimierung und Absicherung des multidimensionalen Wertschöpfungsnetzwerk zu einem integrierten intermodalen Dienstleistungsangebot