Minimale Schadenstoleranz für Kfz-Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen

Beschreibung

Der Einsatz von CFK-Werkstoffen in der Automobilindustrie wird in den kommenden Jahren stetig zunehmen. Wenn Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen beschädtigt werden, können bisherige Methoden zur Schadensbeurteilung nicht mehr adäquat angewendet werden. Deshalb werden Bauteile mit Schädigung getauscht, anstatt repariert zu werden.

Ausgangssituation

  • Etwa 1/3 des Durchschnittsverbrauchs eines PKW hängt direkt von den translatorisch und rotatorisch bewegten Massen des Fahrzeugs ab.

  • Faserverbundwerkstoffe (FVW) sind deutlich leichter als Stähle oder Aluminium

  • Nach heutigem Stand der Technik werden geschädigte Bauteile direkt ausgetauscht, was zu hohen Reparaturkosten für den Kunden und hohen Kaskoeinstufungen durch die Fahrzeugversicherung führt

Konzept

  • Entwicklung von Methoden zur Beurteilung, ob Pkw-Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen trotz Schädigung ausgetauscht oder weiterverwendet werden können

  • Analyse von typischen bauteil- und materialspezifischen Schädigungen

  • Erarbeitung eines Verfahrens zur zerstörungsfreien Bestimmung und Klassifikation von Schädigungen

  • Ableitung möglicher Reparaturmethoden für unterschiedliche Anwendungsfälle